Der Tinnitus ist keine Krankheit, er ist ein Anzeichen für eine mögliche Erkrankung.
Geeignete Therapiemaßnahmen werden auf den Patienten individuell abgestimmt.
Tinnitus
Das menschliche Gehör ist sehr empfindlich. Selbst in einem vollständig schallisolierten Raum kann man immer ein leises Rauschen wahrnehmen, wenn man intensiv in sich hineinhört. Da diese Geräusche auch bei völlig gesunden Menschen auftreten, besteht im allgemeinen kein Grund zur Sorge.
Unter einem Tinnitus versteht man hingegen Ohrgeräusche, für die es keine von außen ersichtliche Quelle gibt und die vom Betroffenen als ständig und störend, in häufigen Fällen auch als Qual empfunden werden.
Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist der Tinnitus an sich keine Krankheit, er ist vielmehr ein Symptom, hinter dem
sich eine Erkrankung oder Störung verbergen kann.
Die Möglichkeiten sind auch hier vielfältig:
Infektionen des Ohres, chronisch oder akut, Schwerhörigkeit, Störungen der Durchblutung, Erkrankungen des Kiefers und der Zähne, Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Stress, Diabetes, Halswirbelsäulenerkrankungen, etc.
All dies können Gründe für Ohrgeräusche sein. Deshalb kann es notwendig werden, neben der umfassenden hals-nasen-ohrenärztlichen Diagnostik ebenfalls genaue internistische, neurologische orthopädische oder zahnmedizinische Untersuchungen durchzuführen.
Da die Ursachen von Ohrgeräuschen so vielfältig sind, blieben deren Entstehungsmechanismen bislang weitestgehend ungeklärt. Weiter >>>