Schnarch-OP
Lautes Schnarchen ist ein weit verbreitetes Problem nicht nur in deutschen Schlafzimmern. Wird die Nachtruhe dauerhaft gestört, führt dies zu körperlichen Problemen und nicht selten zu sozialen Konflikten.
Unter bestimmten Voraussetzungen haben chronische Schnarcher die Möglichkeit, sich Ihres Problems zu entledigen.
Ist zuvor in einem Schlaflabor ein relevantes sogenanntes Schlaf-Apnoe-Syndrom - das heißt eine Krankheit, bei der durch häufige und lange Atemaussetzer im Schlaf eine Vielzahl gesundheitlicher Risiken drohen - ausgeschlossen worden, so kann ein schonender und risikoarmer kleiner Eingriff
Abhilfe schaffen.
In den folgenden Tagen findet in der Praxis eine Nachbehandlung statt. Nach Ablauf von drei Wochen ist erfahrungsgemäß keine Borkenbildung mehr vorhanden und die Behandlung ist erfolgreich abgeschlossen.
Ziel der Operation ist es, die häufig bestehende Gewebsvermehrung im Bereich des weichen Gaumens und des Zäpfchens zu reduzieren und dadurch eine Raffung des Gaumensegels zu erreichen. Gegebenenfalls kann der Eingriff mit einer Verkleinerung der Nasenmuscheln kombiniert werden.
Über 1000 Patienten wurden auf diese Weise in der Klinik Blankenstein bisher behandelt. Die Erfolgschancen, sich des Schnarchens durch den Eingriff zu entledigen bzw. es deutlich zu verringern, sind außergewöhnlich hoch.